Von von Blomberg zu Pistorius
Boris Pistorius war mit Regierungsübernahme des Drecksarbeitsdelegierers zweiter Wahl zunächst Verteidigungsminister, entwickelte sich dann aber recht schnell zum Kriegsminister.
Wer anstrebt, dass ein Land verteidigungsfähig sein soll, der wird seinem Amtsnamen als Verteidigungsminister gerecht, wer sich Kriegstüchtigkeit auf die Fahne schreibt, kann entsprechend auch nur Kriegsminister genannt werden. Immer schön bei der Wahrheit bleiben und sondervermögensartige Verdrehungen nicht zulassen.
Bisher hat Pistorius noch keine Möglichkeit geboten, als wichtiger Kritiker einer aggressiven, konfliktträchtigen Außenpolitik seines russophoben Kollegen, dem sogenannten Herrn Außenminister („Russland wird immer unser Feind sein!“), seines Amtes entledigt zu werden, zumal auch der Nicht-mein-Bundeskanzler sehr dafür ist, dass Deutschland wieder stärkste konventionelle Kraft in Europa werden soll.
Sollte es zu einem derzeit völlig unwahrscheinlichen Sinneswandel seitens des besten Pistorius kommen, den Deutschland je hatte, bliebe dem unbeliebtesten Sauerländer im bekannten Teil des Universums nur noch die Möglichkeit, den Oberbefehl über die Bundeswehrmacht unter das Oberkommando der Bundeswehrmacht selbst zu stellen.
Die Befürchtungen, dass das notwendig werden könnte, sind jedoch völlig unbegründet, weilt der Waffen-Bäcker doch derzeit in der Ukraine, wo er Gespräche über die Gründung neuer gemeinsamer Rüstungsunternehmen und die Entwicklung von Waffen führen will.
„Deutschland und die Ukraine sind strategische Partner, die von der Zusammenarbeit profitieren. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Projekte. Der Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Entwicklung moderner unbemannter Systeme aller Reichweiten“, erklärte der deutsche Minister für Rheinmetall und Kriegswirtschaft. -Aller Reichweiten- freut natürlich besonders Russland, werden so militärisch wichtige, auswertbare Vergleichsmöglichkeiten zu seinen Oreschnik- und Burewestnik-Raketen geschaffen. Wer kann länger?
Und schon wieder knallen bei den ehemaligen Reichswerken Hermann-Göring die Champagner-Korken und Blackrock, als einer der Hauptanteilseigner, kommt vor Händereiben nicht mehr in den Schlaf. Und von Blackrock sind wir auch schon wieder ganz schnell bei Merz. Der Kreis schließt sich. Fehlt nur noch eine entsprechende systemkonforme Laudatio von Herrn Schlemmer: Weiße Bescheid, Schätzelain, isch habb knallhachte Drohnen, willze ma sehn?
Mo-ment, Korrektur: Die deutschen Hochleistungsdemokraten und friedensunfähigen Machtmissbraucher und die korrupte Ukraine, vertreten durch einen demokratisch nicht mehr legitimen Präsidenten, sind der Meinung, dass es gut wäre, wenn man sich zu strategischen Partnern zusammen schlösse, was diametral dem entgegensteht, was eine Mehrheit der Deutschen und Ukrainer will, nämlich endlich wieder friedliche Verhältnisse. Nicht das Volk will Krieg, sondern immer die Regierungen, in dem Fall die Regime.
Der derzeitige Kriegs- und nicht Verteidigungsminister steht in seinem Amt, aber leider nicht in seiner Überzeugung, in direkter Nachfolge zu Werner Eduard Fritz von Blomberg. Der war seit 1933 Reichswehrminister und seit 1935 Reichskriegsminister. 1938 verlor er sein Amt, weil Vorwürfe privater Affären von Hitler als Möglichkeit genutzt wurden, sich der wichtigsten Kritiker seiner aggressiven, konfliktträchtigen Außenpolitik (Blomberg, Fritsch (seinerzeit Oberbefehlshaber des Heeres) und Außenminister Neurath (als Vorgänger von Wadephul), zu entledigen. Uff, Aufatmen, da braucht Pistorius aber gar keine Angst haben, dass ihm mit Merz (ausschließlicher Vergleich mit der Funktion des Kanzlers) das gleiche Schicksal ereilt.
Tja, damals gab es Widerstand, heute gibt es leider nur noch Feuerquallen, deren formbares Rückgrat aus einer vergifteten Substanz aus Ideologie besteht.
Zur allerersten Bürgerpflicht wird immer mehr, sich in Deckung zu bringen, und wenn möglich, das Land zu verlassen, das durch einen vollkommen irre gewordenen Haufen von Geschichtsvergessenen keinen Versuch unterlässt, Russland die Gelegenheit zu geben, Deutschland zum dritten Mal in Folge, gewaltig was auf die Mütze zu geben.
Aus Berlin ist auf absehbare Zeit keine Politik im Sinne einer friedliebenden Bevölkerung zu erwarten. Regime und Volk sind nicht mehr Eins. Jeder Insasse Deutschlands ist für sich selbst verantwortlich, daher gilt: Rette sich, wer kann. Und wer Lust hat unterzugehen, der bleibe schön auf dem Sofa hocken, rücke die Falten in den Wolkenstores gerade und schaue weiter die tagesschau. Und Samstag ist Autowaschen angesagt, vielleicht kann man es ja noch einmal benutzen, wenn der Benzinpreis es wieder zulässt.
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(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)
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