Enquete-Kommissions-Simulation am 7. Mai 2026
Ein weiteres Kapitel in dem Buch „Die dunkelste Zeit in der Geschichte Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg“ ist fertig.
Besonders hervorstechend bei dieser Aufführung: Was unangenehm werden könnte, wird wegvergessen, wenn es nicht ins Gegenteil verbogen werden kann. Die Wagenlenker im Forum Democraticum halten die Zügel fest in der Hand und drehen ihre Runden. Dabei bewegen sie sich keinen Millimeter von der Stelle. Es werden lediglich Kulissen vorbeigeschoben, die Bewegung simulieren sollen. Das Ziel ist niemals zu einem Ergebnis zu kommen, das die menschenverachtenden Handlungen eines Regimes in der Vergangenheit in Frage stellen würde.
Der die DEP, die Deutsche Einheitspartei, Unseredemoktratie schützende Verteilungsschlüssel der Befrager und Befragten bewirkt, dass berechtigte Fragen, die der Aufklärung dienen würden, von der Opposition gestellt werden können, auf die mit einer 5-Minuten-Terrine voll von aneinander gereihten Buchstabennudeln, die zu Wörtern zusammen gebaut, und diese dann zu Sätzen zusammengestellt werden, geantwortet wird. Ab und zu, entsteht dabei eher zufällig einmal ein Wort oder ein Satz, der entlarvt.
In dem stets vorangehenden inoffiziellen Teil, über den wohl aus staatssicherheitlichen Gründen nicht gesprochen werden darf, fallen Abstimmungen, die den Anschein einer demokratischen Vorgehensweise verbreiten sollen, stets so aus, dass die Täter die Täter schützen, um Begriffe aus einem einst funktionierenden Rechtsstaat zu gebrauchen. Selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung. Außerdem handelt es sich bei dieser Veranstaltung noch nicht um ein Tribunal mit rechtlichen Konsequenzen. Da wird eine süddeutsche Stadt mit Burg wohl noch lange darauf warten müssen, dass es seine Erfahrungen mit einer weitreichenden Veranstaltung einbringen darf.
Bestens darauf vorbereitet und in Personalunion ist man um maximale Intransparenz bemüht, Grafiken dürfen auf dem vorhandenen Mediawürfel im Raum nicht gezeigt werden. Verständlich, denn diese auf offiziellen Zahlen beruhenden Statistiken und Grafiken würden sozusagen schwarz auf weiß beweisen, dass der das System vernichtende Unsinn, den die verschworene Bruderschaft nach wie vor gebetsmühlenartig verkündet, nicht zu halten ist.
Erstmalig ist es jedoch vorgekommen, dass einer der Bruderschaft kurz das Bild eines Künstlers, der sich auf farbenfrohe Statistiken spezialisiert hat, hochhielt, was die vorsitzende Oberaufsicht für systemkonforme Informationen jedoch nicht veranlasste, darauf hinzuweisen, dass es nicht gewünscht ist, derartige Beispiele zu zeigen, selbst, wenn sie vom Wahrheitsministerium freigegeben wurden.
Die Redezeit von fünf Minuten bewirkt, dass eine Tiefe zu bestimmten Themen garantiert nicht stattfinden kann, weil diese nicht gewünscht ist. Man ist stets darum bemüht, an der Oberfläche zu bleiben, das reicht für den Beweis, dass man ja an einer ernsthaften Aufarbeitung interessiert ist. Es soll der Eindruck vermittelt werden, dass man stets zur Erkenntniserweiterung aufs Äußerste entschlossen ist.
Es soll mit aller Sorgfalt vermieden werden, dass Informationen zutage treten, die rechtliche Konsequenzen haben könnten, da man sich nicht zu hundert Prozent sicher ist, ob alle, die in der unseredemokratischen Rechtsprechung tätig sind, auch wirklich auf Linie sind und bleiben, oder ob es welche unter ihnen gibt, die das Gewissen plagt, das sie nötigt, endlich einzuschreiten und die Stimme zu erheben.
Handverlesenen Systemlingen, denen wohlmöglich jede Unterstützung zugesagt wurde, sich optimal auf ihre Rolle vorzubereiten, wird zugesichert, dass sie maximale Staatssicherheit genießen und ausgeschlossen ist, dass ihr Handeln und ihre Aussagen Konsequenzen haben könnten. Dennoch bemühen sie sich sehr darum, im Rahmen des Systemsprechs zu bleiben. Nachfolgende Systemsprecher haben sogar einen Beweis dafür erhalten, als Herr Spahn freimütig zugab, dass es bei den Gen-Injektionen nie um Fremdschutz ging, obwohl dies zum damaligen Zeitpunkt ganz anders dargestellt wurde.
Es soll demonstriert werden, wie gut Unseredemokratie funktioniert und dass die kritische Seite keine Chance hat, wider den Staatsapparat mit ihren Argumenten und Informationen eine Rechtsverfolgung auszulösen. Unseredemokratie steht für Immunität, in einem anderen Rahmen würde man sagen, die Täter schützen die Täter, oder Kriminelle urteilen über Kriminelle.
Zusehende Vertreter des angeblichen Rechtsstaates machen sich indirekt mitschuldig, in dem sie die Augen davor verschließen, das rechtsstaatliche Ermittlungen eigentlich sofort eingeleitet werden müssten.
Das Zusammenspiel der an der einstigen Gewaltenteilung beteiligten Instanzen zeigt, dass diese nicht mehr funktioniert, weil sie durch unseredemokratische Verhältnisse außer Kraft gesetzt worden ist.
Das demokratische Rechtsempfinden wird durch eine ideologisch-unserdemokratische Rechtssimulation ersetzt.
Wenn System-Recht durch System-Juristen zugunsten des Machtapparates gesprochen wird, oder durch Unterlassung oder Ignorieren eine rechtsverfolgende Notwendigkeit nicht gesehen wird, nicht gesehen werden darf oder soll, dann entsteht ein Rechtsvakuum in einer Demokratie, die von totalitären Strukturen aufgefüllt wird.
Deutschland hat den Pfad einer vollumfänglichen Demokratie, eines Rechtsstaates in Richtung Post-Demokratie verlassen. Die sich breit machende neue Staatsform findet unter dem neuen Begriff Unseredemokratie statt.
In diesem Umgestaltungsprozess muss zwangsläufig das Vertrauen in mündige Bürger durch Kontrolle ersetzt werden. Nicht der Politiker ist dumm, sondern der Bürger, dem man alles drei Mal erklären muss, bis er versteht. Vorbild hierfür der Satz von Walter Ulbricht: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ Das Format „Enquete-Kommission“ ist das beste Beispiel dafür.
Der freie Bürger soll zum gehorsamen Untertanen umerzogen werden. Seine Freiheit besteht darin, sich entweder zu unterwerfen, oder mit perfiden Mitteln in den Zustand des Dahinvegetierens gebracht zu werden. Existenzbedrohende Durchgriffe können Kontokündigungen, drohender Einkommensverlust, Staatsbesuche zur Kontrolle des Vorhandenseins von Bademänteln oder Sanktionen sein, wenn der Meinungskorridor verlassen wird oder es an der nötigen Verantwortung für den Erhalt des besten Staatssystems, das Deutschland je hatte, mangelt.
Politische Lügen, die es immer schon gegeben hat, werden jetzt ohne Skrupel zur Durchsetzung der Umgestaltung des Staates angewendet und von den Anwendern nicht als solche angesehen, weil sie einem höheren Ziel dienen, nämlich der Transformation in die Unseredemokratie. Die Akteure sind weder dumm noch naiv, nein, es ist viel schlimmer, sie sind ideologisch vergiftet und wehren sich mit ihrer Macht, die sie permanent missbrauchen, gegen eine dringend notwendige Entgiftungskur.
Es spricht immer weniger dagegen, dass das bisherige Deutschland in eine Demokratie umgewandelt werden soll, die dem zweiten D in DDR entspricht. Man arbeitet mit aller Kraft daran, dass nicht mehr drinnen steckt, was draufsteht.
Wirklich demokratische, rechtsstaatlich gelebte Verhältnisse würden zwangsläufig bewirken, dass die politisch Verantwortlichen eines Staates, die nachweislich menschenverachtende, oft gesetzeswidrige Maßnahmen gegen das eigene Volk erlassen haben, die das Grundgesetz seiner Würde, Achtung und Wertschätzung beraubt haben, im Interesse derjenigen, die den Staat eigentlich ausmachen, dem Souverän, dem Volk, nach geltendem Gesetz und Ordnung zur Rechenschaft gezogen würden.
Genau das soll unter allen Umständen verhindert werden, weil das den absoluten Machtverlust derjenigen bedeuten würde, ein ganzes Land mit allem, was einen Staat ausmacht, vollumfänglich, mit voller ideologisch vergifteter Absicht, zielstrebig gegen die Wand zu fahren. Ihr Zerstörungswille geht sogar so weit, dass sie noch nicht einmal davor zurückschrecken, das Desaster, das sie angerichtet haben, mit einem Krieg, der unter allen Umständen herbeigeredet werden muss, auslöschen zu wollen.
Hierzu nutzen sie ihre sadistische Ader, die immer neue Provokationen gegen den angeblichen Feind ausspuckt, bis der soweit ist, dass er gar nicht mehr anders kann, als dieser Dystopie ein Ende zu bereiten.
Die Drangsal bei den Vielen, die Demokratie als solche verstanden haben, ist mittlerweile so groß, dass man sich förmlich herbeiwünscht, dass eine Kraft von außen der anti-demokratischen Umwandlung eines Staates ein Ende bereitet, da nicht zu erkennen ist, dass der jetzige zerstörerische Kurs der Vernichtung der Demokratie freiwillig, unter Inkaufnahme eines vollkommenen Machtverlustes, verlassen wird.
Die Enquete-Kommission ist nur einer von vielen Eiterpickeln auf der Fratze, zu der die Demokratie in Deutschland gemacht wird. Verursacht durch die, die durch ihre schädliche Vorstellung von Demokratie, aus einem freien Land eine totalitäre Freiluft-Irrenanstalt machen wollen. Angetrieben von der Sucht nach Macht und deren Umsetzung, die bei weitem größer ist, als das Bestreben, Verhältnisse zu schaffen, die der freien Entfaltung der Menschen, die in einem freien Land leben wollen, Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit haben und in positiven Zukunftsperspektiven planen wollen, dienen.
Die Enquete-Kommission steht exemplarisch für den Zerfall von gegenseitigem Respekt, den Wunsch nach Austausch und Dialog, der Wertschätzung der Erkenntnisse der Anderen, der Vorherrschaft der Lüge und der zunehmenden Übergriffigkeit eines aus dem Ruder gelaufenen Staatssystems.
Den bewusst agierenden, immensen Schaden anrichtenden Demokratievernichtern kann man nur mit tiefer Abscheu und größter Verachtung begegnen.
Die Enquete-Kommission wird zukünftigen Generationen als geschichtlicher Nachweis dienen, um daran zu studieren, wie ein freies Land mit freien Menschen, Zug um Zug zu einem totalitären Staat umgebaut wurde. Sie werden feststellen müssen, das den dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte, ein weiteres hinzugefügt wurde.
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(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)
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