Kriegs-alles-Mögliche, aber kein Ende

Völlig irre: Wenn Gedenktage nur bei den destruktiven Geschäften stören.
Kriegs-alles-Mögliche, aber kein Ende

Was für eine Welt könnten wir bauen,
wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt,

für den Aufbau einsetzten.

Albert Einstein

Am heutigen 8. Mai jährt sich erneut das Ende des Zweiten Weltkriegs durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht 1945. Die oft zu lesende Formulierung, das Datum markiere zugleich «die Befreiung vom Nationalsozialismus», klingt mir indes ein wenig trügerisch. Das Ende von Hitlers Nazi-Herrschaft ja, aber weder befreit von faschistischer oder totalitärer Ideologie noch von Militarismus.

Der Gedenktag gibt dem Mainstream offenbar wenig zu denken. Die abgetakelte deutsche Bundesregierung zieht es vor, ihr «Einjähriges» zu feiern; am 6. Mai war sie ein Jahr im Amt. Bei den «wegweisenden Entscheidungen für die Zukunft» stünden Investitionen in Verteidigung im Fokus, und man freut sich, dass die Verteidigungsausgaben deutlich steigen.

In der Presse dürfen wir beispielsweise ein Interview mit Ex-Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen lesen. Dieser teile die Vision des Kanzlers, in Deutschland die «stärkste konventionelle Streitmacht Europas» aufzubauen. Unwidersprochen darf er auch behaupten:

«Unsere Volkswirtschaften müssen auf Kriegswirtschaft umgestellt werden. Es gibt viel zu viel Friedensdenken.»

Zum Glück sind da noch ein paar Jugendliche, die sich gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft wehren und sich nicht instrumentalisieren lassen wollen. Heute fand der dritte bundesweite Schulstreik gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland statt. Für die kommenden Monate sind weitere Aktionen geplant.

Opfer der europäischen Kriegstreiberei und der offen russlandfeindlichen Politik sind auch Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Wegen der EU-Sanktionen erhalten etwa 60 Auslandschweizer in Russland und Belarus seit Februar keine AHV-Rente, da in diese Länder kein Geld mehr überwiesen werde. Ein Schweizer Bankkonto wird den Betroffenen aber auch nicht immer gewährt.

Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Sanktionen und Neutralität sei umstritten, sagt die Juristin Denise Plattner, die den Handlungsspielraum der Schweiz zwischen Recht, Moral und politischem Druck beleuchtet. Neutralität sei ein politisches Signal gegen Krieg und für aktive Unabhängigkeit, was für die Schweiz historisch gesehen förderlich gewesen sei.

Hat die breite Masse vielleicht den Verstand verloren? Wenn, dann könnte das auch am Konsum von Junkfood liegen. Jedenfalls zeigen neue Studien, dass sich im Hirngewebe wesentlich mehr Mikroplastik ablagert als in anderen Organen. Und die Verpackung hochverarbeiteter Lebensmittel könnte zu dieser Konzentration beitragen.

Oder hat die jahrelange, fast pausenlose öffentliche Panikmache ihre Früchte getragen? Auch das ist gut möglich. Aktuell erleben wir die Inszenierung des Hantavirus. Die globale Pandemie-Industrie gibt keine Ruhe, während andere Menschen weiterhin geduldig versuchen, die vergangenen Geschehnisse aufzudecken.

Der Sachverständige in mehreren Enquete-Kommissionen, Tom Lausen, streitet aktuell mit der Uni Erfurt um die Herausgabe von Unterlagen zum «COVID-19 Snapshot Monitoring»-Projekt. In Zusammenarbeit mit dem RKI ging es bei diesen Studien um das Verhalten der Bevölkerung und die Ausrichtung der staatlichen Kommunikation – auch hinsichtlich einer Impfpflicht. Helfen wir den Aufklärern, wo wir können, und lassen wir uns nicht verrückt machen.

[Titelbild: Pixabay]


Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News** erschienen.


Write a comment
No comments yet.